Museen und Ausstellungen

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Computermuseum, Visselhövede

Das Computermuseum Visselhövede wird vom Forum für Computer-Geschichte e.V. betrieben und bietet eine Ausstellung und Sammlung von klassischer Hard- und Software. Vereinstreffen finden jeden Sonnabend ab 14:00 Uhr in der Celler Straße 1 in Visselhövede statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Computerspielemuseum, Berlin

Wall of Hardware

Das Computerspielemuseum wurde 1997 in Berlin als weltweit erstes Museum für interaktive digitale Unterhaltungskultur eröffnet. Seit dem 21. Januar 2011 ist das Museum mit einer permanenten Ausstellung im ehemaligen Café Warschau in der Karl-Marx-Allee präsent.

Das Museum verfügt über ca. 30.000 originale Datenträger mit Computerspielen bzw. Anwendungen, ca. 12.000 Fachmagazine, 120 verschiedene historische Heimcomputer und Konsolensysteme sowie eine umfassende Sammlung von weiteren Dokumenten (z.B. Videos, Poster und Handbücher). Darüber hinaus befinden sich Arcade-Automaten, Medienkunstobjekte und Merchandising-Artikel im Bestand des Museeums, welches damit eine der größten Sammlungen von Entertainmentsoft- und -hardware in Europa besitzt.

Digital Retro Park, Offenbach

Der Digital Retro Park e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, ein Museum für digitale Kultur im Rhein-Main-Gebiet zu etablieren. Spielerisch sollen alle Altersklassen die Geschichte der Computertechnik erfahren, erleben und im Wortsinne begreifen können. Der Ansatz ist es, Wissen durch Spiel und Spaß zu vermitteln. Der Verein strebt eine enge Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und Schulen an, um das Angebot optimal auf deren Bedürfnisse anpassen zu können.

Flipper- und Arcademuseum, Seligenstadt

Das Flipper- und Arcademuseum Seligenstadt beheimatet auf einer Fläche von 700m² über zwei Etagen ca. 250 Geräte. Gleichzeitig werden Geräte repariert und gewartet sowie Platinen und Daten von Arcadegeräten archiviert. Träger des Spielemuseums ist der Verein For Amusement Only e.V.

Haus der Computerspiele, Leipzig

Ausstellung auf der Gamescom 2010

Das Haus der Computerspiele ist ein Wandermuseum zur Geschichte der Computer- und Videospiele, das auf Publikumsmessen, auf Festivals sowie in Hochschulen und Museen ausstellt. Das Museeum hat die beiden größten Veranstaltungen für Retrogaming und Retrocomputing in Deutschland aufgebaut, die Sonderschau Retro Gaming auf der Gamescom (Köln) und die Lange Nacht der Computerspiele (Leipzig).

Die Sammlung des Museums umfasst mehr als 30.000 Exponate, darunter 1.000 Konsolen und Heimcomputer, 10.000 Spiele, 5.000 Zeitschriften, 2.000 Bücher, Zubehör (z.B. Eingabegeräte/Monitore), Taschenrechner und Werbematerialien sowie ein digitales Archiv aus mehreren hunderttausend Dokumenten und Abbildungen.

Kautzner-Computer-Museum, Kautzen/AT

Das Kautzner-Computer-Museum ist ein kleines Museum, das sich der Geschichte der Heimcomputer und Konsolen von 1970 bis 1995 gewidmet hat. Alle Geräte in der Sammlung die ausgestellt sind, sind auch funktional und können auch ausprobiert werden. Das Museum ist nach Anmeldung (per Mail oder telefonisch) zu besichtigen, regelmäßige Öffnungszeiten gibt es nicht. Der Eintritt ist frei.

Oldenburger Computer-Museum, Oldenburg

Das Oldenburger Computer-Museum zeigt historische Rechnersysteme mit dem Fokus auf Heimcomputer der 1970er und -80er Jahre. Auch Telespiele und Spielkonsolen gehören seit 2019 zur Dauerausstellung. Das Besondere dabei: Die ausgestellten Exponate sind funktionsbereit und laden die Besucher zum Ausprobieren und Benutzen ein.

Die chronologisch aufgebaute Ausstellung umfasst Ikonen aus den Jahren 1972 bis 1998, darunter digital pdp8, Commodore PET, Apple ][, Sinclair ZX81, Commodore C64, Atari 800XL und Amiga 500. Darüber hinaus finden sich auch wichtige Spielkonsolen, Computerexoten und Fachliteratur in der Ausstellung.

Retro Spiele Club, Hamburg

Der Retro Spiele Club will als "bespielbares Museum" zum Erhalt der Computer- und Spielekultur beitragen und bietet eine Reise in die Vergangenheit auf Events und Spieleabenden in gemütlicher privater Runde mit Freunden oder Geschäftskollegen oder auf spontanen Treffen beim wöchentlichen Open House. Die Ausstellung beinhaltet Computer, Konsolen und Software aus den letzten 50 Jahren.

RetroGames Arcade-Museum, Karlsruhe

Flippersammlung RetroGames

RetroGames ist ein Arcademuseum in Karlsruhe, das über eine ständiger Ausstellung betriebsbereiter klassischer Arcade-Automaten, Spielkonsolen und Flipper in Karlsruhe verfügt. Das Museum wird vom gleichnamigen Verein RetroGames e.V. betrieben, welcher nach eigenen Angaben Deutschlands erster und einziger eingetragener Verein zur Erhaltung und Pflege der Videospielkultur ist.

Die Sammlung umfasst derzeit über 70 Videospielautomaten, verschiedene Flipper sowie einen Querschnitt durch über 40 Jahre Videospielgeschichte und wird ständig erweitert. Restaurierte Geräte werden mit erläuternden Hintergrundinformationen im Wechsel ausgestellt, ergänzt durch klassische Videospielkonsolen und Homecomputer sowie diverse Print-, Musik- und Filmmaterialien.

Retrogaming Museum, Braunschweig

Das Ziel des Retrogaming Museums Braunschweig ist es, über die kulturelle Bedeutung und die Entwicklung von Computerspielen und Spielzeug aufzuklären und eine Möglichkeit zu bieten in Erinnerungen zu schwelgen. Dazu wurden zwei Sammlungen (Classic Computer & Konsolen und Action Figuren & Spielwaren) eröffnet, die zwar separat betrachtet werden, jedoch auch eine Eintracht bilden und zusammen das Museum ergeben. Um die Organisation, die Archivierung der digitalen Kulturgüter und die konzeptionelle Ausrichtung kümmert sich der Kulturverein BS Oldschool e.V. mit dem Ziel, in Zukunft feste Räumlichkeiten in Braunschweig zu finden und das Retrogaming Museum als feste Institution in der regionalen Museumslandschaft zu etablieren. Bei verschiedenen Veranstaltungen des Vereins werden einzelne Komponenten dieser Sammlung ausgestellt.

Viedeospielkultur, München

Der Verein Videospielkultur e.V. in München hat ein Archiv mit über 11.000 Spielen und knapp über 40 verschiedenen Konsolen und Heimcomputern. Das Archiv ist zwar kein durchgängig besuchbares Museum, kann aber auf Anfrage oder während Veranstaltungen des Vereins besichtigt werden.

Yesterchips Museum, Haingrund

Das Yesterchips Museum ist ein amateurgeführtes Privatmuseum ohne Gewinnabsichten. Folgt man dem Rundgang, so startet der Besucher in der 8-Bit Welt der späten 1970er Jahre. Hier stehen die ersten Komplettsysteme für zu Hause sowie die ersten populären, weil erschwinglichen, Heimcomputer der frühen 1980er Jahre. Weiter geht es bei den ersten 16- und 32-Bit Computern, welche Mitte der 1980er Jahren starteten. Mit ihnen etablierte sich das heute bekannte Bedienkonzept aus grafischer Benutzeroberfläche, mit Fenstern und Piktogrammen. Der letzte Raum präsentiert derzeit die ersten Generationen der Spielekonsolen. Der Eintritt ist frei.